Betriebsgeräte
Ringkerntransformatoren

Ringkerntransformatoren sind die effizientesten magnetischen Transformatoren. Je nach Qualität des Kupferdrahtes liegt der Wirkungsgrad bei 75-85 %. Aufgrund der geschlossenen, luftspaltfreien Ringkernform sind die Leerlaufverluste deutlich geringer als bei Eisenkerntransformatoren. Entscheidet man sich für einen preiswerten magnetischen Transformator lassen sich Ringkerntransformatoren gut in Anwendungen einsetzen, wo es auf geringe Standby-Verluste ankommt. Durch Überdimensionieren des Transformators lassen sich darüber hinaus auch bei Belastung die Verluste verringern: sie betragen bei 50 % Teillast nur noch ¼ derjenigen bei Nennlast.

BRUCK-Ringkerntransformatoren haben einen Kurzschlussschutz mittels Sicherung sowie einen Überlast- und Übertemperaturschutz. Ein Stromwächter gemäß VdS / ENEC kann optional angeschlossen werden. Mit BRUCK-Ringkerntransformatoren gehen Sie so auf Nummer sicher.

Eisenkerntransformatoren

Eisenkerntransformatoren kann man auch unter dem Namen "Blocktrafo". Bei diesem Trafotyp sind die Primär- und Sekundärwicklungen getrennt nebeneinander auf den Kern gewickelt. Dabei sind die Verluste durch den längeren Induktionsweg durch die Luft höher als bei Ringkerntransformatoren. Der Wirkungsgrad liegt bei 70-80 %.
BRUCK-Eisenkerntransformatoren haben einen Kurzschlussschutz mittels Sicherung sowie einen Überlast- und Übertemperaturschutz. Ein Stromwächter gemäß VdS / ENEC kann optional angeschlossen werden. So sind Sie mit BRUCK-Eisenkerntransformatoren auf der sicheren Seite.

Elektronische Transformatoren mit AC-Sekundärausgang

Elektronische Transformatoren (AC=Wechselspannung) zeichnen sich durch eine sehr kompakte Bauweise aus. Aufgrund ihrer geringen Größe werden diese Transformatoren vorzugsweise in Leuchten oder für den Decken- oder Wandeinbau verwendet. Die Wandlung der Primärspannung in die Sekundärspannung erfolgt über eine Kombination von kleinen Spulen und elektronischen Bauteilen. Diese Elektronik ermöglicht den hohen Wirkungsgrad von 95-98 %. Die AC-Sekundärspannung hat eine Frequenz von 40 kHz bis 50 kHz. Dadurch ist die sekundäre Leistungslänge meist auf 2 Meter beschränkt. Bitte beachten Sie hierzu auch die individuellen Herstellerangaben.

Elektronische AC-Transformatoren von BRUCK sorgen durch ihren Kurzschluss-, Überlast- und Übertemperaturschutz für ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort. Sofort nach Behebung des Fehlers sind diese Transformatoren wieder voll funktionsfähig. Der Softstart erhöht die Lampenlebensdauer und senkt so die Wartungskosten.

Elektronische Transformatoren benötigen eine Mindestlast von rund 20 %. Wird die Mindestlast nicht erreicht, bleiben die angeschlossenen Leuchtmittel aus oder flackern. Meist brummt dann auch der Transformator.

Elektronische Transformatoren mit DC-Sekundärausgang

Die elektronischen DC-Transformatoren (DC = Gleichspannung) unterscheiden sich von den AC-Transformatoren (AC = Wechselspannung) im Wesentlichen durch eine gleichgerichtete Sekundärspannung. Diese Technik ermöglicht es längere Niedervoltsysteme einzuspeisen. Je nach Transformatortyp sind 6 bis 20 Meter Sekundärleitung möglich. So lassen sich die Transformatoren leicht außerhalb des Sichtbereiches montieren. Der Wirkungsgrad der DC-Transformatoren liegt zwischen 90 und 95 %.

Die Mindestlast von rund 20 % ist ebenso notwendig wie bei elektronischen AC-Transformatoren. Wird die Mindestlast nicht erreicht, sind die angeschlossenen Leuchtmittel aus oder flackern. Meist brummt dann auch der Transformator.

Elektronische DC-Transformatoren von BRUCK sorgen durch ihren Kurzschluss-, Überlast- und Übertemperaturschutz für ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort. Sofort nach Behebung eines Fehlers sind diese Transformatoren durch Aus- und Einschalten der Netzspannung wieder voll funktionsfähig. Der Softstart erhöht die Lampenlebensdauer und senkt so die Wartungskosten.
Beim Dimmen einer Halogen- oder Glühlampe erhöht sich die Lebensdauer unter Umständen wesentlich und der Energieverbrauch sinkt. Die Helligkeit nimmt beim Dimmen stärker ab als der Energieverbrauch. Die Energieeffizienz sinkt dadurch. Wird eine Lampe häufig in gedimmtem Zustand betrieben, kann ein Großteil der Energie durch eine Lampe geringerer Leistung eingespart werden. Durch das Dimmen verändert sich auch die Lichtfarbe hin zu einem erhöhten Rotanteil.
Drei Buchstaben und ein Symbol

230V-Halogenlampen und Glühlampen sowie 12V-Halogenlampen mit elektronischen und magnetischen Transformatoren können gedimmt werden. In der Installation muss jedoch sichergestellt werden, dass der richtige Dimmer zum richtigen Verbraucher eingebaut wird. Eine Ansteuerung unterschiedlicher Verbrauchertypen mit einem Dimmer darf nicht erfolgen. Um die korrekte Zuordnung zu erleichtern, haben sich Hersteller von Dimmern und Transformatoren auf folgende Symbolik geeinigt.

Die drei Buchstaben "R", "L" und "C" oder eine Kombination aus diesen Buchstaben teilen Dimmer in Klassen ein. "R" steht für ohmsche Lasten wie z. B. 230V-Halogenlampen oder Glühlampen. "L" steht für induktive Lasten wie z. B. magnetische Transformatoren. "C" steht für kapazitive Lasten wie z. B. elektronische AC-Transformatoren für 12V-Halogenlampen. Der Keil deutet symbolisch die Möglichkeit der Helligkeitssteuerung an.

Auch Transformatoren werden zukünftig diese Symbole tragen, um die Zuordnung zum richtigen Dimmer zu erleichtern.

Mithilfe dieser Kennzeichnung können Sie nun folgendermaßen vorgehen:

Überprüfen Sie, ob zumindest ein gleicher Buchstabe auf Dimmer und Trafo zu finden ist. Ist das der Fall, haben Sie die richtige Gerätekombination ausgewählt.

Stellen Sie sicher, dass hinter einem Dimmer keine L- und C-Verbraucher gemischt werden. Gemischte L-/C-Verbraucher kann selbst ein Universaldimmer nicht bedienen, auf dem die Buchstaben L und C zu finden sind. Besonderer Sorgfalt bedarf dies bei bereits vorhandenen Installationen.

Bitte beachten Sie: Das Dimmen von Leuchtstofflampen fällt nicht unter diese Kennzeichnung, da hierfür nicht Dimmer, sondern 1-10V oder digitale Steuerungen zur Helligkeitssteuerung eingesetzt werden.

Dimmung magnetischer Transformatoren

Das passende Dimmprinzip für den magnetischen Trafo (induktiv = L) ist die PhasenANschnittdimmung. Mit diesem Prinzip können auch Glüh- und 230V-Halogenlampen (R) gedimmt werden. Beim Dimmen wird die Sinuskurve der 50 Hz Wechselspannung verspätet eingeschaltet – das ist der sogenannte PhasenANschnitt. Je später eingeschaltet wird, desto dunkler wird das Licht angeschnitten.

Beim Dimmen können in Ausnahmefällen störende Geräusche entstehen. Die Geräuschentwicklung ist bei Eisenkerntransformatoren meist geringer als bei Ringkerntransformatoren. Diese Geräusche können durch gezielte Maßnahmen deutlich gemindert werden. Wenn Transformatoren auf einem Resonanzboden wie z. B. einer Metall- oder Holzdecke befestigt sind, übertragen sich Schwingungen und verstärken das Brummgeräusch. Abhilfe kann ein Lockern der Schrauben oder eine Dämpfungsmatte aus Gummi zwischen Transformator und Decke schaffen. Sollte dies nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist das Zwischenschalten eines Geräuschbegrenzers wie z. B. eines Chokes bzw. eines Filters zwischen Dimmer und Transformator zu empfehlen. Dabei werden störende Oberwellen aus der Spannung herausgefiltert und das Brummgeräusch verringert sich.

Dimmung elektronischer Transformatoren (AC)

Das passende Dimmprinzip für den elektronischen AC-Transformator (kapazitiv = C) ist die PhasenABschnittdimmung. Mit diesem Prinzip können auch Glüh- und 230V-Halogenlampen (R) gedimmt werden.

Gemeinsames Dimmen mehrerer elektronischer Transformatoren über einen Dimmer kann zu leicht unterschiedlichen Helligkeiten der Leuchtmittel führen, da jeder elektronische Transformator einen individuellen Dimmverlauf hat. Die Alternative zu mehreren elektronischen Transformatoren mit geringer Leistung ist ein elektronischer Transformator mit einer höheren Leistung von bis zu 300W. Diese sind bei BRUCK auch mit eingebauter Tastdimmer-Funktion erhältlich, die nicht über einen Dimmer geregelt werden, sondern über einen handelsüblichen Taster. Weitere Optionen bieten Transformatoren mit 1-10V oder DALI-Schnittstelle, die eine 2-polige Steuerleitung benötigen.

Die Mindestlast eines elektronischen Trafos darf durch das Dimmen nicht unterschritten werden.

Elektronische Transformatoren erzeugen weitestgehend keine Brummgeräusche. Beim Dimmen kann in Ausnahmefällen leichtes Brummen auftreten. Diese Geräusche können durch gezielte Maßnahmen deutlich gemindert werden. Wenn Transformatoren auf einem Resonanzboden wie z. B. einer Metall- oder Holzdecke befestigt sind, übertragen sich Schwingungen und verstärken das Brummgeräusch. Abhilfe könnte ein Lockern der Schrauben oder eine Dämpfungsmatte aus Gummi zwischen Transformator und Decke schaffen. In einigen Fällen kann das Wechseln eines Universaldimmers gegen einen PhasenABschnittdimmer helfen. Sollte dies noch keinen Erfolg bringen, prüfen Sie bitte ob die in der Bedienungsanleitung angegebenen Installationshinweise und Dimmerempfehlungen eingehalten wurden.

Dimmung elektronischer Transformatoren (DC)

Im Unterschied zu den elektronischen AC-Transformatoren lassen sich DC-Transformatoren prinzipiell besser mit einem PhasenANschnittdimmer (induktiv = L) oder einem PhasenABschnittdimmer (kapazitiv = C) steuern. Universaldimmer dagegen sind nicht geeignet. Bitte beachten Sie hierzu die vom Hersteller zugelassenen Dimmer für die jeweiligen DC-Transformatoren. Dimmerempfehlungen zu den BRUCK DC-Transformatoren finde Sie unter www.bruck.de im Menü "Lichtsysteme/Transformer 12 V und Zubehör".

Elektronische Transformatoren sind weitestgehend brummfrei. Beim Dimmen können in Ausnahmefällen störende Geräusche entstehen. Diese Geräusche können durch gezielte Maßnahmen deutlich gemindert werden. Wenn Transformatoren auf einem Resonanzboden wie z. B. einer Metall- oder Holzdecke befestigt sind, übertragen sich Schwingungen und verstärken das Brummgeräusch. Abhilfe könnte ein Lockern der Schrauben oder eine Dämpfungsmatte aus Gummi zwischen Transformator und Decke schaffen. Sollte dies noch keinen Erfolg bringen, prüfen Sie bitte, ob die in der Bedienungsanleitung angegebenen Installationshinweise und Dimmerempfehlungen eingehalten werden.

Dimmung mit Universaldimmern

Die Universaldimmer erkennen selbst, welcher Verbraucher angeschlossen ist und stellen sich automatisch auf ihn ein. Dies ist eine komfortable Lösung, die jedoch mit einem Aufpreis verbunden ist. Daher empfehlen wir in der Regel den PhasenAN- oder PhasenABschnittdimmer, wenn der jeweilige Verbraucher bekannt ist.

Gibt es Lasterkennungsprobleme bei Universaldimmern, äußert sich das in lautem Brummen, Flackern oder kurzem Aufleuchten der Lampen. Dies kann z. B. bei DC-Transformatoren auftreten. Schauen Sie in diesem Fall in der Bedienungsanleitung des Transformators nach, welche Dimmer zugelassen sind.
Zusammenschaltung von magnetischen Transformatoren

Beim Einschalten von magnetischen Transformatoren kann es, bedingt durch den höheren Einschaltstrom, zum Auslösen des vorgeschalteten Sicherungsautomaten kommen. Der Einschaltstrom kann bei magnetischen Transformatoren bis zum Zehnfachen des Nennstromes betragen. Bei einem 300 VA Trafo mit einem Nennstrom von 1,3 A wären dies kurzzeitig bis zu 13 A. Bei einer Absicherung eines Leuchtstromkreises mit einem Leitungsschutzautomaten von 16 A kann dann schnell die Sicherung ungewollt ansprechen. Dieses Auslösen wird durch Einschaltstrombegrenzer verhindert. Magnetische Transformatoren von BRUCK mit einer Leistung von 300 und 400 VA sind daher serienmäßig mit einem Einschaltstrombegrenzer ausgerüstet. So können mehrere Transformatoren zusammengeschaltet werden.

Zusammenschaltung von elektronischen Transformatoren

Gemeinsames Schalten von mehreren elektronischen Transformatoren mit einem Schalter ist unproblematisch, da die Einschaltströme der Transformatoren relativ gering sind. Bitte beachten Sie hier die Schaltleistung des Schalters. Einschaltspitzen, wie bei magnetischen Transformatoren ohne Einschaltstrombegrenzer, treten bei den hochwertigen elektronischen Transformatoren von BRUCK nicht auf.

Auf der Sekundärseite dürfen elektronische Transformatoren nicht zusammengeschaltet werden.
Trafos bestehen meist aus zwei Spulen, die um einen Eisenkern gewickelt sind. Der Eisenkern ist aus dünnen, gegeneinander isolierten Blechen gefertigt. Brummgeräusche im Trafo entstehen, wenn magnetische Kräfte die Blechteile in Schwingungen versetzen.

Elektronische Transformatoren arbeiten nach einem anderen Funktionsprinzip und brummen deshalb nicht. Hier finden Sie Lösungen zum brummfreien Betrieb von Transformatoren.
Die folgenden Dimmer der unten aufgeführten Hersteller sind mit den von Bruck im Leuchtenprogramm eingebauten dimmbaren LED Treibern kombinierbar.

Hersteller Modell Leading Edge Trailing Edge Geräteanzahl
Dimmer   Phasenanschnitt Phasenabschnitt pro Dimmer
CLIPSAL 32V500 X   20
HPM CAT300E x   15
HPM CAT400L x   15
JUNG 266 GDE x   30
KIWI electronics K 101L x   15
Legrand 573462 x   15
MK Electric DW480 x   20
North-West M 1500 x   15
Schneider SBD-SPL x   15
Schneider X3104-WH x   15
Berker 2874   x 30
Busch - Jäger 6513U-102   x 25
CLIPSAL 32E450UDM   x 25
CLIPSAL 32E450TM   x 25
HPM CAT400T   x 25
JUNG 225 TDE   x 30
Merten SBD315RC   x 15
Schneider CCTSE12011   x 20

Die Dimmer sollten immer eine Mindestlast von 7,5 Watt abnehmen um den optimalen Lichtfluss der LED zu gewähren.
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