Dimmen von LED
Aufgrund von einigen Problemen beim Dimmen von LED, die sich z.B. in einem Flackern äußern, möchte Bruck Ihnen zu diesem Thema eine Hilfestellung geben.
Für die Hochvolt-LED Strahler Act und Tuto, die direkt über 230V Wechselstrom (AC) an das Schienensystem Duolare angeschlossen werden, empfehlen wir folgende Dimmer:

Der Busch Jäger 6523U LED Dimmer eignet sich, wenn nur ein Exemplar eines
Act- oder Tuto-Strahlers verwendet wird. Bei anderen Dimmern kann es zu unerwünschten Flackereffekten kommen. Beabsichtigen Sie die Montage von mehreren Act- oder Tuto-Strahlern, empfehlen sich folgende Dimmer:

  • Jung 225 NV DE
  • Gira 226200
  • Busch Jäger 6526U
  • Busch Jäger 6523U-102
  • Busch Jäger 6524 U
  • Vadsbo vd 200
Die Strahler Act und Tuto sind mit unterschiedlichen Hochvolt-LED bestückt.
Dadurch kann es beim gemeinsamen Betrieb von Act- und Tuto-Strahlern zu
einem Abschalten eines der beiden Strahler-Typen kommen, wenn man das Dimmen im unteren Dimmbereich ausführt. Dies ist ein technischer Konflikt und kein Mangel am Produkt.
Für LED Einzelleuchten sowie Steckerleuchten, die mit von Bruck eingesetzten Betriebsgeräten der Fa. HEP, ELT und HARVARD  betrieben werden, empfehlen wir folgende Dimmer:

  • Schneider SBD315 RC (315W)
  • Jung 225TDE RC (525W)
  • Berker 2874 RC (525W)
  • Hager WUD 42 RC (500w)
  • Busch Jäger 6513U-102 RC (420W)
  • Busch Jäger 2250 RL (600W)
  • Schneider X3104 RL (400W)
  • Jung 266 GDE RL (600W)
  • HPM CAT 400 RL (400W)
Unabhängig vom Typ der jeweiligen LED sollten Sie mehrfaches, unmittelbar aufeinander folgendes Ein- und Ausschalten vermeiden, da die Betriebsgeräte ca. 10 Sekunden benötigen, um die Restspannung im Betriebsgerät abzubauen.
Dieses langsame Abbauen der Spannung nach dem Ausschalten kann sich in einem Nachglühen der LED zeigen.
Bitte beachten Sie, dass die Dimmer eine Mindestlast benötigen. Wird diese nicht erreicht, können LED flimmern. Die jeweilige Mindestlast ist auf den Dimmern vermerkt.
LED dürfen nur im strom- bzw. spannungslosen Zustand montiert werden.

Kontrollieren Sie, das auch zufällig keine Spannung am Betriebsgerät anliegt. Auch wenn man die LED vom Betriebsgerät trennt kann es noch zu Überspannungs-Impulsen kommen. Warten sie daher, auch nach dem Abschalten, ca. 10 Minuten, bevor sie an der LED Leuchte arbeiten. So lange brauchen in etwa die elektronischen Bauteile um sich zu entladen. Elektrotechnische Fachleute können auch den Sekundärausgang des Betriebsgerätes im ausgeschaltenen Zustand kurzschließen.

Bitte fassen sie den elektrischen Anschluss der LED – Leuchte (z.B. 350mA Stecker bzw. blankes Kabel), welches mit der LED verbunden ist nicht an, bevor Sie sich nicht elektrostatisch entladen haben. Diese elektrostatischen Aufladungen des Körpers kommen durch Reibungen mit Kunststoffen die in unserem Lebensumfeld überall eingesetzt sind (Fußböden, Teppichen, Kleidungen usw.)
Für unsere Hochvolt-Leuchten (z.B. Euclid), die ohne externe Gleichrichterplatinen direkt angeschlossen werden gilt: Alle notwendigen Bauteile befinden sich auf der LED-Platine. Unterschiede gibt es nur bei der Anordnung der LED selbst. Die LED werden in der Fertigung in mehreren Gruppen verschaltet und speziell gesteuert, damit ein Flimmern der LED (50Hz) nicht mehr durch das menschliche Auge wahrgenommen wird.
Im absolut unteren Bereich des Dimmers (unter 20% der Beleuchtungsstärke) kommt es zu einer sichtbaren Verringerung des Lichtstroms einzelner LED bzw. LED-Gruppen. Möchte man dieses verhindern setzt man am Besten Dimmer mit Restwerteinstellung ein, z.B.:

  • Busch Jäger 6523U LED
  • Kopp 8033
  • Busch Jäger 2247U
  • Vadsbo vd 200
Da Universaldimmer eine eigene Lasterkennung besitzen, kann es auch durch Einflüsse aus dem Netz bei dieser Kombination zu Störungen kommen (Flackern, Brummen des Dimmers). Wir raten daher grundsätzlich vom Einsatz von Universaldimmern ab.
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